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BODEGAS HERMANOS PECIÑA

Bodegas Hermanos Peciña S.L. wurde 1992 von Pedro Crespo Peciña gemeinsam mit seinen drei Kindern in der San Vicente de la Sonsierra gegründet. 1997 wurde das Weingut dann offiziell eröffnet, nachdem man die Jahre vorher verschiedene Weine von Crianza über Reserva bis hin zu einem Gran Reserva produziert hatte und nun mit der Vermarktung beginnen konnte. Pedro hat sein Handwerk in einem anderen Weingut der Rioja erlernt und konnte seine Erfahrungen im Umgang mit qualitativ hochwertigen Trauben und bei der Herstellung von Qualitätsweinen in sein eigenes Projekt übertragen.

Das Weingut verfügt über 50 Hektar an Weinbergen, eine Anlage mit einer Produktionskapazität von 1.000.000 Kilo Trauben. In drei unterirdischen Hallen herrschen perfekte Konditionen für die Lagerung von bis zu 4.500 Fässern aus amerikanischer Eiche. Des Weiteren gibt es zwei Hallen in denen bis zu 500.000 Flaschen, für die Reifung gelagert werden können.

Die vorherrschende Traube auf den Fincas ist „riojatypisch“ der Tempranillo. Auf kleineren Flächen werden aber auch die Rebsorten Garnacha tinta und die Weißweinsorte Viura (sonst Macabeo genannt) angebaut. In den ältesten Weinbergen finden sich zudem verschiedene Sorten von Garnacha und Graciano. Die Weinberge befinden sich auf der nordöstlichen Seite des Flusses Ebro, in der Nähe der Grenze zur Subregion Rioja-Alavesa. Sie liegen in den Ausläufern der Sierra Cantabria auf einer durchschnittlichen Höhe von rund 500 Metern und weisen unterschiedliche Bodentypen und Ausrichtungen auf. Die Weinberge liegen maximal 10km vom Weingut entfernt, so dass die Trauben nach der Ernte schnell zum Weingut transportiert werden können, ohne dass es zu einer vorzeitigen Oxidation und Fermentation in den Trauben kommt.

Die Weinberge werden natürlich und nachhaltig angebaut. Die Lese erfolgt von Hand und die Trauben werden entrappt, bevor die Trauben in die Fermentation kommen.  Der Punkt, in dem sich die Bodegas Hermanos Peciña von vielen anderen Weingütern in der Rioja unterscheidet, erfolgt in der Fasslagerung. Anstatt den Wein wie üblich zu filtern, werden die Weine in bis zu 5 Fässern übereinander gestapelt. Durch Schwerkraft und mehrmaliges Umfüllen des Weines wird dieser von seinen festen Bestandteilen befreit. So braucht es weder einer Klärung oder zusätzlichen Filterung des Weines, was nach Pedros Aussage diesem nur schaden würde. Durch ein kleines Loch – genannt „Falsett“ - 5cm über dem Boden des Fasses, kann der Wein sauber abgezogen werden und die sedimentierten Bestandteile des Weines verbleiben im Fass. Das Ziel ist es den Wein so wenig wie möglich zu bewegen um ihm die Ruhe zu gönnen, die er braucht.

„Dieses Verfahren ist teurer und der Prozess der Weinherstellung braucht mehr Zeit, aber wir glauben, dass wir keine Mühen scheuen sollten, um zu dem Ergebnis zu kommen das wir suchen – einen natürlichen Wein, der das Terroir des Sonsierra richtig zum Ausdruck bringt!“